Eine Rakete bringt die Astronauten ins Weltall. Sie ist lang, groß und schwer und braucht sehr viel Treibstoff, um die Kraft der Erdanziehung zu überwinden. Dafür nutzt sie einen Rückstoßantrieb. Das kannst du dir ungefähr so vorstellen: Du bläst einen Luftballon auf, knotest ihn nicht zu und lässt ihn los. Er zischt durchs Zimmer, angetrieben von der ausströmenden Luft. Bei einer Rakete entsteht dieser Rückstoß durch Gase, die beim Verbrennen des Treibstoffs entstehen. Auf Astronauten wirken dabei enorme Kräfte: Sie werden durchgeschüttelt und in die Sitze gepresst. Vor dem Start und auch während ihrer Mission ins All müssen die Astronauten sehr viel trainieren.

Die Internationale Raumstation ISS fliegt auf einer Erdumlaufbahn durchs All. Auf diese Raumstation kommen immer wieder Astronauten aus verschiedenen Ländern, die dort für eine bestimmte Zeit wohnen und arbeiten. Die ISS wurde nicht einfach ins All geschossen. Sie wird dort seit 1998 aus Einzelteilen aufgebaut und stetig weiterentwickelt. Die Astronauten sind Wissenschaftler und Techniker, die erforschen, wie Dinge sich in der Schwerelosigkeit des Alls verhalten. Die Schwerelosigkeit bestimmt auch den Alltag der Astronauten: Zum Schlafen müssen sie sich anschnallen. Essen und Trinken kommt aus Tüten und Tuben.

Bei Außenbordeinsätzen im All wie Reparaturen müssen sie immer einen Raumanzug tragen, der verschiedene überlebensnotwendige Funktionen hat. Denn das All ist ein luftleerer Raum: Ohne Raumanzug könnten die Astronauten nicht atmen und ihr Blut würde aufgrund der Druckverhältnisse im Weltraum zu kochen beginnen.

Auf der Website der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA gibt es einen Livestream, der die Astronauten auf der ISS zeigt.
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Am 21. Juli 1969 setzte der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond: Der Amerikaner Neil Armstrong kam dort einen Tag zuvor zusammen mit seinen Kollegen Edwin „Buzz“ Aldrin an. Auf der Mission begleitete sie Michael Collins. Diese erste Mondlandung war ein großes Ereignis. Viele Menschen weltweit verfolgten es live an ihren Fernsehbildschirmen. Der erste Mensch im All war 1961 Juri Gagarin, der mit dem sowjetischen Raumschiff „Wostok 1“ die Erde umrundete.

Neben der Erde gehören sieben weitere Planeten zum Sonnensystem: Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Alle kreisen um die Sonne, die im Mittelpunkt steht.

Dieses Weltbild nennt man „heliozentrisch“. „Helios“ ist das griechische Wort für Sonne und „zentrisch“ bedeutet „in der Mitte“.

Bereits vor tausenden Jahren haben sich die Menschen mit den Sternen beschäftigt. Um sich am Nachthimmel orientieren zu können, versuchten sie, Muster und Bilder zu erkennen. Noch heute kennen wir sie als Sternbilder.

Ein Sternbild, das du besonders leicht finden kannst, ist der Kleine Wagen - auch Kleiner Bär genannt. Es sieht aus wie ein Bollerwagen und besteht aus sieben Sternen. Der letzte Stern des langen Griffs ist der sogenannte Polarstern. Das ist ein besonders heller Stern, der immer im Norden steht. Den Kleinen Wagen kann man in klaren Nächten das ganze Jahr über entdecken – versuch doch mal dein Glück!

Im Weltraum fliegen unglaublich viele große und kleine Körper herum. Asteroiden werden auch als Kleinplaneten bezeichnet. Sie bestehen aus Gestein und Metall und umkreisen die Sonne. Kleiner als Asteroiden sind Meteoroiden. Wenn sie in die Erdatmosphäre eintreten, verglühen sie. Manchmal verglühen sie aber nicht vollständig und ein kleines Stück davon erreicht den Erdboden. Große Stücke können aber verheerende Schäden anrichten: Wissenschaftler nehmen an, dass einer das Ende der Dinosaurier eingeläutet hat. Das passiert aber nur äußerst selten.

Sternschnuppen sind verglühende Meteoroiden. Man nennt sie auch Meteor.

Kleine grüne Männchen?!

Das Weltall ist unfassbar groß – Kaum zu glauben, dass wir die einzige Form intelligenten Lebens darin sind, oder? Deshalb gibt es in Büchern und Filmen immer wieder Erzählungen über Außerirdische. Beweise dafür haben Forscher aber nie gefunden. Bisher. Wissenschaftler erforschen mit starken Teleskopen den Weltraum und suchen nach Planeten, die der Erde ähnlich sind und vielleicht Leben beherbergen. Auch kleinste Bakterien oder Zellen wären ein großer Erfolg. Kleine grüne Männchen dürfen wir aber eher nicht erwarten ...

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