Die Orange gehört zum Obst. Genauer gesagt, zu den Zitrusfrüchten, wie Zitronen, Limetten oder Mandarinen. Die Bäume, an denen sie wachsen, sind immergrün – das heißt, sie verlieren ihre Blätter auch im Herbst nicht. Zitruspflanzen wachsen vor allem in warmen Regionen am Meer wie Brasilien oder Spanien. Denn um reif zu werden, brauchen die Südfrüchte einen langen Sommer. Orangen werden von Hand geerntet oder mit einer sogenannten Rüttelmaschine vom Baum geholt.

Die Orange ist eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse. Die ersten Sorten waren sehr bitter und wurden vor allem für Medikamente und Duftöl genutzt. Später entwickelten sich auch süßere Sorten. Orangen werden in ihren Herkunftsländern im Herbst und Winter geerntet und kommen deshalb rund um das Weihnachtsfest frisch zu uns. Deshalb ist ihr Spitzname auch „Weihnachtsapfel“.

Vor dem Essen musst du die Orange waschen und schälen. Ihr Fruchtfleisch besteht aus kleinen Schläuchen, die mit Saft gefüllt sind. Es enthält unter anderem sehr viel gesundes Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt. Wenn du eine große Orange isst, nimmst du etwa 100 Milligramm davon zu dir. Auch die weiße Haut im Inneren, die viele Menschen zu trocken finden, ist gut für den Körper: Das sogenannte Mesokarp enthält genauso viele Vitamine wie das Fruchtfleisch sowie sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe – das ist gut für die Verdauung und die Abwehrkräfte.

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