Wilder westen ...

... wird die Zeit zwischen 1840 und 1880 genannt, in der der Westen der USA noch wild und gesetzlos war. Das waren vor allem die Gebiete westlich vom Fluss Mississippi. Viele Siedler kamen dorthin, um als Landwirte, Viehzüchter oder Goldsucher ihr Glück zu suchen. Jedoch kam es unter den Gesetzlosen und den Indianern oft zu Streitereien um Land und Geld. Erst als die ersten Städte gegründet wurden, sorgten Polizei und Armee für Ruhe und Ordnung.

im Goldrausch

Von 1848 bis 1854 brach in Kalifornien der größte Goldrausch der Geschichte aus. Mehrere Hunderttausend Menschen zogen dorthin, um in Flüssen und Minen nach Gold und Silber zu suchen. Die Hoffnung, reich zu werden, erfüllte sich aber nur für die Wenigsten.

Gold selbst finden?!

Auch in Deutschland gibt es Gegenden, in denen du Gold finden kannst. Es kommt in Flüssen, im Gestein von Bergen oder im Boden vor. Aus den Flüssen muss es mühsam mit einer speziellen Goldwaschpfanne, durch die Gestein und Gold getrennt werden, „gewaschen“ werden. Aber reich wirst du damit nicht, denn finden wirst du nur winzig kleine Flitter von wenigen Hundertstel Gramm.

Indianer

Die Ureinwohner Amerikas und ihre Nachfahren werden Indianer genannt. Es gibt viele verschiedene Indianerstämme mit eigenen Kulturen und Sprachen: zum Beispiel die Apachen, Sioux, Cherokee, Irokesen oder die Navajo. Auch heute noch leben Indianer in Amerika.

Cowboys

Der typische Cowboy wird als harter und wilder Mann mit Lederhut, Stiefeln, Pferd und Waffe dargestellt. Das gibt es aber nur noch im Film. Heute sind Cowboys meist normale Großlandbauern in den USA. Damals waren Cowboys arme Kuhhirten, die den ganzen Tag im Sattel saßen und riesige Rinderherden hüteten. Wörtlich übersetzt heißt Cowboy Kuhjunge.

Als nächstes gibt's was gegen den Hunger!