Auf der kleinen Insel „Inaccessible“ (zu Deutsch “Unzugänglich”) im atlantischen Ozean lebt die Atlantisralle: der kleinste flugunfähige Vogel der Welt. Sie wiegt etwa 40 Gramm und hat eine Körperlänge von etwa 14 Zentimetern. Die Atlantisralle hat Glück, dass sie auf so einer abgeschiedenen Insel wohnt, denn dort hat sie keine Feinde. Umweltschützer passen auf, dass keine neuen Tiere auf die Insel gelangen. Sonst könnte die kleine Atlantisralle rasch aussterben.

Der kleinste Vogel Europas ist gerade einmal neun Zentimeter groß und heißt Wintergoldhähnchen. Er ist kaum schwerer als ein DIN-A4-Blatt und kommt vor allem im Winter zu uns, im Sommer lebt er in Nordeuropa. Sein Nest besteht aus Moos, Flechten und Gespinsten von Spinnen und Raupen und es hängt von Ästen herab. In einem Jahr legen Wintergoldhähnchen sogar zweimal Eier. Das Wintergoldhähnchen ernährt sich von Insekten, die es von Nadeln und Zweigen herunterpickt.

Kolibris sind die Zwerge der Vogelwelt und besitzen einige besondere Eigenschaften, die sie einzigartig machen. Kein anderer Vogel kann so lange auf der Stelle oder sogar rückwärts fliegen. Der Kolibri frisst auch im Flug. Mit ihrer Zunge holen sie sich süßen Nektar aus Blüten. Zusätzlich ernähren sie sich von kleinen Insekten. Sein Flügelschlag ist so schnell, dass ein menschliches Auge ihn kaum erkennt. Um diese anstrengenden Flugmanöver zu bewerkstelligen, muss der Körper des Kolibris hart arbeiten: Sein Herz schlägt etwa 500 bis 1000 Mal pro Minute – das menschliche Herz macht im ruhigen Zustand etwa 60 bis 80 Schläge pro Minute.

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