Den Zug mit seinen auffälligen roten Streifen kennst du vielleicht. Der ICE (= Intercity Express) ist der schnellste Zug der Deutschen Bahn. Auf normalen Fahrten wird der ICE teils bis zu 320 km/h schnell, ein Rekord waren rasante 406 km/h. Die neuesten Modelle des ICE fahren aber langsamer, um Energie zu sparen. In Zukunft sollen noch mehr ICE in Deutschland unterwegs sein – derzeit hat die Deutsche Bahn schon über 300 dieser Züge. Sie werden dann teilweise auch einen grünen Streifen tragen.

Der TGV ist ein Zug aus Frankreich. Sein Name steht für „train à grande vitesse“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „Zug mit hoher Geschwindigkeit“. Vielleicht hast du ihn auch schon einmal an einem deutschen Bahnhof gesehen. Der TGV kann sogar noch schneller fahren als der ICE. Bei einer Testfahrt 2007 stellte ein TGV einen Weltrekord mit 574 km/h auf. Damit ist er der schnellste Zug, der mit Rädern auf normalen Schienen fährt.

Der Shinkansen aus Japan war der erste Hochgeschwindigkeitszug der Welt. Bei seiner ersten Fahrt 1964 wurde er zum Vorbild für Schnellzüge auf der ganzen Erde. Die höchste Geschwindigkeit, die je ein Shinkansen erreichte, sind 443 km/h. Mit der langen Nase sind die Modelle besonders windschnittig. Sie haben außerdem ein Schienennetz, auf dem nur sie fahren. Deshalb sind sie sehr pünktlich. Schon bei einer Zugverspätung von wenigen Sekunden entschuldigt sich das Bahnhofspersonal bei den Fahrgästen.

Einer der schnellsten Züge der Welt ist der Transrapid Shanghai. Shanghai ist eine Millionenstadt in China. Der Transrapid ist eine sogenannte Magnetschwebebahn. Er transportiert täglich tausende Menschen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 430 km/h aus der Stadt zum Flughafen und zurück. Die 30 Kilometer lange Strecke schafft der Zug in acht Minuten.

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