Den klitzekleinen Käfer, der normalerweise auf Kartoffelfeldern lebt, kennst du vielleicht auch aus deinem Garten. Der Kartoffelkäfer hat gelbe und schwarze Streifen und ist damit gut zu erkennen. Ende des 19. Jahrhunderts kam er aus seinem Ursprungsland Amerika auf Schiffen nach Europa. Heute lebt er weltweit und ernährt sich am liebsten von Kartoffelpflanzen. Früher war er eine richtige Plage: Kartoffelkäferlarven vernichteten oft einen Großteil der Ernte. Es gibt bei uns nur wenige Tiere, die Kartoffelkäfer fressen. Das reicht nicht um ihn aufzuhalten. Deswegen müssen die Bauern heute sogenannte Insektizide, also Gift, nutzen, um sie zu bekämpfen.

Vielleicht hat einer deiner Freunde ja Mäuse als Haustiere, aber auch viele Mäusearten leben in freier Wildbahn. Die Feldmaus zum Beispiel. Sie ist das Säugetier, das man am häufigsten auf deutschen Feldern antrifft. Sie legt komplexe Tunnelsysteme unter der Erde an, in denen vor allem die Weibchen mit ihrem Nachwuchs leben. Meist legen die Jungen nach etwa 35 Tagen eigene Bauten an. Die Männchen leben als Einzelgänger. Die Feldmaus ist mit 27 Gramm ein Fliegengewicht, hat einen kurzen Schwanz und einen plumpen Körper mit auffallend kleinen Ohren.

Der Feldhamster lebt, wie sein Name schon sagt, auf Kornfeldern. Hamster sind in der Dämmerung und nachts aktiv. Tagsüber verstecken sie sich in ihren Bauten. Das sind weit verzweigte Tunnel unter dem Feld. Die Nager ernähren sich von Pflanzen, Samen, Körnern und Insekten. Einen Teil davon sammeln sie in ihren großen Backentaschen und bringen ihn in ihre Vorratskammer. Leider gibt es nur noch wenige Feldhamster in Deutschland. Weil die Bauern ihre Felder im Herbst meist komplett abernten, findet der Hamster nicht mehr genug Nahrung für den Winterschlaf.

Mit seinem prächtigen Federkleid ist er der König unter den Wildvögeln: der Fasan. Er ist ein Hühnervogel, der vor allem durch seinen langen Schwanz auffällt. Die Männchen haben blau leuchtendes Kopfgefieder mit roter Augenumrandung, die Weibchen sind mit ihren bräunlichen Federn schlichter gekleidet. Fasane kommen ursprünglich aus Asien, aber zu Jagdzwecken wurden sie auch in Europa angesiedelt. Sie leben dort, wo sie sich gut verstecken können, etwa auf hohen Feldern oder im lichten Wald. Auch ihr Futter – Insekten sowie Wurzeln, Blätter oder Nüsse ­– finden sie dort. Um ihre Nahrung verdauen zu können, schlucken sie ab und zu kleine Steine.

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