Als der Osterhase im Bau schlief

Eigentlich versteckt der Osterhase an Ostern die Eier – oder etwa nicht? Vor rund 100 Jahren war das noch anders. Damals konnte der Osterhase in manchen Teilen von Deutschland noch gemütlich in seinem Bau schlafen, denn er hatte mit Eiern nichts zu schaffen. Besonders in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen waren Auerhahn, Kuckuck, Fuchs oder Storch für das Verteilen der Eier zuständig. Längst hat sich allerdings der Osterhase durchgesetzt.

Feuer für den Frühling

An vielen Orten in Deutschland gibt es zu Ostern Flammen: Es werden nämlich riesige Osterfeuer entzündet. Warum? Der Brauch stammt von den Germanen, die im Frühling derartige Feuer entfachten. Damit wollten sie den Winter verscheuchen, böse Geister fortjagen und den beginnenden Frühling feiern. Bis heute ist das so geblieben. Das Feuer steht für die Sonne und siegt über die Dunkelheit, was viele Christen als ein Symbol der Auferstehung Jesu verstehen.

GEheime Briefe

In Dänemark können Kinder sich an Ostern Schokoladeneier verdienen. Wie sie das machen? Die Kinder basteln Karten, in die sie meist kunstvolle Muster schneiden. Darauf schreiben sie kleine Nachrichten oder Gedichte. Diese Briefe schicken die Kinder im Geheimen an einen Erwachsenen. Errät er, von wem der Brief stammt, erhält der Erwachsene ein Schokoladenei. Errät er es nicht, bekommt das Kind die Schokolade.

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